Sehnsucht nach der Dobrinka
Der große Epos Westpreußens
Der Roman einer Heimat
Die Familiensaga eines Bürgergeschlechts durch sieben Jahrhunderte

"Sehnsucht nach der Dobrinka" ist erzählte Historie, die die Atmosphäre eines herrlichen Landes, den Mut und den Fleiß einer allen Wechselfällen des Lebens ausgesetzten Bevölkerung, Leiden und Taten der Vorfahren des Autors bis zur Gegenwart mit großem epischen Atem vergegenwärtigt.

In einer Reihe von dramatischen, idyllischen oder besinnlichen Szenen verflechten sich mannigfache geschichtliche Vorgänge und persönliche Schicksale unauflöslich.

Weit ausholend beginnt Johann mit dem Zuzug seiner Vorfahren aus Bad Mergentheim nach Preußisch-Friedland, im Strom der vom Deutschen Orden ins Land gerufenen Siedler und Soldaten. Sie werden in die Kämpfe des Deutschen Ordens mit den Einheimischen verwickelt, tragen zu den Kulturleistungen der Deutschen bei der Kolonisierung des Landes bei. Ein Jahrhundert später gerät die Familie in die Auseinandersetzungen zwischen dem Deutschen Orden und dem Königreich Polen, es kommt zu Zerreißproben innerhalb der Familie, zu tragischen Schicksalen. Ein neue Spaltung, die zwischen Lutherischen und Katholiken, zerreißt die Familien wiederum ein Jahrhundert später. Jetzt wird das Land polnisch und bleibt es 300 Jahre lang. Es folgen napoleonischen Kriege, der wirtschaftliche Aufstieg des Landes im 19. Jahrhundert, die Zeit der Weimarer Republik, die das Kind Johann bewußt miterlebt, und schließlich der katastrophale Untergang und der bittere Verlust der Heimat.

Das ganze Geschehen ist durchzogen von eigenen Erinnerungen des Autors an Land und Leute, an seinen Großvater, der als Gewährsmann der alten, authentischen Familiengeschichten auftritt, von der Wehmut dessen, der mit der Heimat auch seine Wurzeln verloren hat, der aber niemals richtet, sondern nur schildert.

Liebe Leser,
vom 22. bis 24. März 2012 habe ich A.E. Johanns Heimat besucht.
Ich war in Bydgoszcz (früher Bromberg) und in Debrzno (früher Preußisch Friedland).
Hier einige Fotos aus Bromberg und Preußisch-Friedland.
28.05.2012 / Rudi Zülch

Hier ging A.E. Johann zur Schule
Realgymnasium in Bromberg


(Heutiges Ortsschild)


Kirche in Preußisch Friedland
(Foto aus A.E. Johanns Arbeitszimmer)


(Foto Rudi Zülch, März 2012)


Ruine von Schloß Dobrin
(Foto aus A.E. Johanns Arbeitszimmer)


Ruine von Schloß Dobrin
(Foto Rudi Zülch, März 2012)


Mauer vom Schloß Dobrin
(Foto aus A.E. Johanns Arbeitszimmer)


(Foto Rudi Zülch, März 2012)


Stadtsee
(Foto aus A.E. Johanns Arbeitszimmer)


Stadtsee
(Foto Rudi Zülch, März 2012)


Das Foto zeigt eventuell den Bauernhof von A.E. Johanns Onkel.

Habe den Hof, bei meinem Besuch im März 2012, nicht mehr gefunden.
(Foto ist aus A.E. Johanns Arbeitszimmer.

*.*

Im Weltbild Verlag erschien 2010 eine Neuauflage des Romans.


Schutzumschag von der 4. Ausgabe


Taschenbuchausgabe