Die Wildnis

Der wilde Nordwesten der Vereinigten Staaten mit seinen Wäldern und Gebirgsketten und tief eingeschnittenen Flüssen und die weite Steppe Südwestafrikas mit ihren Rinder- und Karakulschafherden sind die Schauplätze der Handlung.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht Wilhelm Barkholtz, eine Mann, den das Schicksal umhergetrieben hat, der als Schiffsoffizier zur See fuhr und als Trapper im Felsengebirge sein Brot verdiente; dort lernt er das Mädchen Anne kennen, dort wächst die Liebe auf, die sein Leben bestimmen soll. Aber er verliert Anne, er irrt umher, fährt wieder zur See, bleibt schließlich in Südwestafrika hängen.

Noch einmal scheint die Stunde ihm wohlgesinnt: auf der Thunauschen Farm bietet sich ihm eine Heimat, liebt ihn die Tochter Christina. Aber auch hier zerbricht alles, Wilhelm lädt Schuld auf sich und kommt nie zur Ruhe, Nach dem Kriege, der ihn in Deutschland überraschte, blickt er zurück auf sein Leben: es war verfehlt, ist sein Urteil. Bis Annes Brief ihn aus der Verzweiflung reißt und ihm ein spätes Glück beschert.

Das Rätsel des Menschengeschicks tritt uns in diesem bewegenden Roman unmittelbar entgegen.

Warum? Fragt Wilhelm Barkholtz, und eine Antwort zu finden ist schwer.

Mit ihm durchlebt der Leser Glück und Unglück, Höhen und Tiefen, Liebe und Abschied, immer aufs neue gefesselt und erschüttert.. auf keiner Seite läßt das Buch den los, der es einmal begonnen hat.

Anmerkung: Dieses Buch ist als Erstausgabe unter dem Namen "Carl Matthias Fischer" erschienen. Dies war ein Pseudonym von A.E. Johann. Ferner wurde eine spätere Neufassung nur mit dem Titel "Wildnis" herausgebracht.


Erstausgabe Schneekluth Verlag 1949

Textauszug von Seite 232
"Zärtlichkeit wird zur Sprache und Leidenschaft zum Gesang."


Bertelsmann Verlag 1952


Neuausgabe Lizenzausgabe 1962



Text vom Schutzumschlag aus der Erstausgabe


Text vom Schutzumschlag der Bertelsmann Ausgabe

So beginnt das Buch...

Die letzten Seiten im Buch...

Die Schutzumschläge von den Taschenbuchausgaben