Schneesturm, Heimweh und nächtlicher Bambus

Roman einer Flucht nach Hause

Band I der Trilogie "Der Wind der Freiheit"

Anmerkung:

Die 1. Auflage (1.-20. Tsd.), die 2. Auflage 21.-25. Tsd.), die 3. Auflage (46.-60. Tsd.) und die 4. Auflage (61.-74. Tsd.) erschienen unter dem Titel "Schneesturm, Heimweh und nächtlicher Bambus". Ab 1951 (75. Tsd.) hieß der Titel nur noch "Schneesturm".

Zwei auslandsdeutsche Kriegsgefangene, Peter Bolt aus Angola und Paul Knapsack aus Bangkok, brechen 1945 aus einem amerikanischen Lager in West-Virginia aus und unternehmen es, um drei Viertel des Erdballs herum den Weg nach Hause zu suchen.

Auf unwahrscheinliche Weise gelingen Start und erster Anlauf. Sie kommen zu Zivilkleidern, zu Geld und entkommen an die kanadische Pazifikküste, wo sie als Plantagenarbeiter friedliche und arbeitsame Rast halten können. Dort aufgestöbert, lassen sie sich zum Straßenbau nach Alaska anwerben, erleben alle Schrecken des arktischen Winters, heuern dann mit falschen Papieren auf einem Frachter nach Japan an und gelangen über Formosa nach Bangkok. Diese Odyssee ist mit großem erzählerischen Können gestaltet. Geschickt komponiert, hält der Roman die Spannung des Lesers von der ersten bis zur letzten Seite wach, bietet dabei mehr als bloße Spannungsreize. Das Heimweh nach einem sinnvollen Leben in Freiheit, die Überwindung von Gefahr, Zwischenfällen und "Pannen" durch Wagemut und Entschlossenheit bilden den Motor der Handlung, die bunt und lebensvoll wird durch eine meisterhafte Art, fremde Landschaft und fremde Menschen in sie zu verweben.

Der Forsetzungsband dieser Trilogie heißt "Weiße Sonne".